TAB-Austria erhält Großauftrag für Kiosk-Terminals
TAB-Austria ist vor allem durch sein Touchscreen-Terminal Silverball bekannt, mit dem es weltweit zu den führenden Herstellern auf diesem Segment zählt. Aber auch die digitale Jukebox Max Fire und der digitale Flipper Virtual Pinball werden bei TAB-Austria gefertigt. Dabei kommen jeweils die Produktideen, das Design und die Software aus dem eigenen Haus.
Seit etlichen Jahren produziert TAB-Austria die Terminals nicht mehr nur für den eigenen Vertrieb. Als Kiosk werden diese auch für nationale und internationale Kunden gefertigt. Die Terminals werden dann entweder als Wett-Station oder aber als Infoterminal in verschiedensten Bereichen eingesetzt.
Die Technik, die TAB-Austria verwendet ist in der Branche bekannt für ihre Sicherheit und Stabilität. Grund genug, dass immer mehr Kunden ihre Terminals bei dem Österreichischen Unternehmen produzieren lassen. Einer dieser internationalen Kunden expandiert nun kräftig weiter und baut neben bestehenden Märkten auch den tschechischen und österreichischen Markt auf. Insgesamt sollen mehr als 10.000 neue Wettterminals platziert werden. Anders formuliert spricht man hier von einem Auftragsvolumen von rund Euro 50 Mio. Damit wird der Umsatz bei TAB-Austria nächstes Jahr mehr als verdoppelt.
Der offizielle Startschuss für den größten Auftrag in der 45-jährigen Unternehmensgeschichte ist gefallen: Ab Jänner 2007 werden pro Woche 300 Terminals in Ansfelden produziert und geliefert. Die flexible Linien-Produktion des Unternehmens ist so aufgebaut, dass dieses Produktionsaufkommen auch im Einschichtbetrieb lösbar ist.
Schon während der letzten Jahre hat TAB-Austria kräftig expandiert und seine Exportraten ständig steigern können. „Es entstehen immer wieder neue Arbeitsplätze bei uns. Zuletzt haben wir beispielsweise wieder unser Verkaufsteam aufgestockt und neue Spiele-Programmierer aufgenommen.“, so Hr. Ing. Dattl jun.
Dieser Großauftrag ermöglicht es dem Unternehmen seine Forschungs- und Entwicklungsabteilung ebenfalls weiter auszubauen um noch intensiver an neuen Produkten und Innovationen zu arbeiten. Man darf daher gespannt sein, welche neuen Ideen demnächst entwickelt werden.
„Better games through innovation“ lautet der Slogan des Unternehmens. Diese Einstellung findet sich in allen Produkten wieder und hat das Unternehmen im Lauf der Jahre an die Weltspitze der Branche gebracht hat. Den internationalen Vergleich braucht man daher schon lange nicht mehr zu scheuen.
Die Zukunftspläne sind dementsprechend ehrgeizig: „Wir werden weiterhin stark expandieren und neue Märkte erschließen. Der Unterhaltungssektor ist noch lange nicht ausgeschöpft und ebenso im Kiosk-Bereich sehe ich großes Potenzial.“
Denn, „wer seine Hausaufgaben macht und technologische Wettbewerbsvorteile schafft“, erklärt Herr Ing. Dattl, „kann sich durchaus gegen Raubkopierer oder Billiganbieter aus Taiwan am europäischen Markt behaupten.“