Störungsfreie Grafikaction pur
Mechatronik in Vollendung bieten die digitalen Flipper „Virtual Pinball“ von TAB-Austria für actionreiches 3D-Pinballen. Dies alles inklusive händischer Balllaufmanipulation bis zum TILT über entsprechende Bewegungssensoren und spürbarer „Mechanik“ durch Vibrations-Feedback. Neben diesen, den klassischen Flippern nachgeahmten Funktionen überzeugen sie darüber hinaus mit ungeahnten 3D- und Sound-Effekten, Erweiterungen der Spielflächen durch Untermenüs und stets aktualisierbaren Spielszenarien die mittlerweile weit über klassische Flipperspielfunktionen hinausgehen. Der Virtual Pinball verfügt derzeit über insgesamt sechs Spiele wobei neben den bekannten Flipper-Spielen auch Action- und Strategiespiele zur Verfügung stehen. Für professionelle Betreiber ist daher eine Investition in dieses System besonders attraktiv, da sie stets neue, sich dem Gamingtrend anpassende Features und Effekte bieten können. Alle Terminals können mit dem Online Terminal Management (OTM) von TAB-Austria vernetzt werden. Neben ChampionsNet und Software Updates verfügen alle Terminals mit OTM stets über die aktuellste Version und die neuestens Games. Mit ChampionsNet können sich Spieler in nationale bzw. internationale Highscorelisten eintragen; der weltbeste sogar in die Hall of Fame. Mit OTM erhalten Kunden nicht nur Software Updates sondern können alle Terminals an den internationalen Turnieren teilnehmen lassen. Das bringt in eine zusätzliche Steigerung der Einnahmen. Das alles macht den Virtual Pinball zu einem Investitionsobjekt, das sich bei vielen Installationen binnen 10 Monaten amortisiert. Insbesondere wenn man die von TAB-Austria organisierten Online-Turniere nutzt.
Kostenseitig sind digitale Flipper dank der zunehmend fallenden Flachdisplay- und Hardwarepreise sogar langfristig betrachtet billiger als der klassische Flipper, denn sie müssen weder alle drei Monate umgestellt werden, weil Kunden andere Spiele spielen wollen - hierfür reicht ein Softwareupdate mit neuen Spielen - noch sind sie so anfällig wie mechanische Flipper: Ein elektronischer Flipper hat eine Lebensdauer, die der des integrierten Industriecomputers entsprechen kann. Das anfälligste Teil ist dabei der Lüfter, doch auch für diese gibt es mit einer MTBF von 50.000 und mehr Stunden. Das wären bei einem 24-Stunden-Betrieb in Las Vegas ≈ 5,7 Jahre. In dieser Zeit sind konventionelle Flipper schon längst „abgespielt“ und nicht mehr State-of-the-Art. Digitale Flipper bei entsprechenden Softwareupdates können jedoch weit über fünf Jahre betrieben werden und auch dann noch immer hoch aktuelle Spiele bieten. Voraussetzung hierfür ist jedoch hardwareseitig im Wesentlichen ein spielstätten- und restauranttaugliches Design: Die Faktoren „Zigarettenrauch“ und „fettige Essensdämpfe“ erfordern geschlossene Systeme. Diese bei 42“-Displays und Pentium 4 Performance mit in der Summe rund 300 Watt Stromaufnahme zu entwickeln, ist nicht trivial. Entsprechende Spezialisten sind demnach gefordert zumal Flipperdisplays liegend aufgestellt noch schlechter zu lüften sind, als vertikal ausgerichtete Systeme. Solche Aufgaben sind für das Unternehmen TAB Austria - die sich in Ihrer Kernkompetenz mit der Entwicklung und Vermarktung von Spielautomaten beschäftigt - klassische Outsourcingprojekte. Der Zuschlag ging dabei an ABLE Design. Man entschied sich für das Unternehmen aus München, da es eines der führenden Spezialhäuser für Flachbildschirm-Systeme im industriellen Markt ist und der Anteil an Individualentwicklung bei ABLE eine große Stellung einnimmt. Ohne Herstellerbindung steht für ABLE Design auch stets zuerst die Anwendung und ihr Umfeld im Vordergrund um Display-Technologie, Filtergläser, Schnittstellen, Controller und Gehäusetechnik optimal zuzuschneiden. Nur Bauteile, die nicht standardmäßig verfügbar sind, werden darüber hinaus neu entwickelt. Diese Philosophie schätzen Kunden wie TAB-Austria und nach Festlegung des Pflichtenheftes war innerhalb kurzer Zeit auch ein passender Vorschlag von ABLE Design auf dem Tisch.
Zum Einsatz kommt heute eine komplett geschlossene, frontseitig IP54 geschützte Displayeinheit, die mit einem Zwei-Kammer-System über Wärmetauscher die Kühlung des 42“-Displays bei 15% horizontaler Steigung bewerkstelligen muss. Zusätzlich ist der Bildschirm durch ein chemisch gehärtetes Sicherheitsglas, das stabiler als eine Autoglasscheibe ist, vor mechanischen und durch Flüssigkeiten verursachbaren Schäden geschützt, was das Thermaldesign noch anspruchsvoller macht. Das eingebaute Display hat eine Auflösung von derzeit 852 x 480 und 1000 cd/m² Spitzenhelligkeit. Die Umsetzung der ATI Grafikkarten-Signale auf das Plasma Panel, die auf dem 2,4 GHz Pentium 4 Motherboard im AGP-Slot gesteckt ist, erfolgt durch den CRTtoLCD2-Flachdisplay-Konverter der Hamburger Flatpanel-Spezialisten aus dem Hause Kontron. Man entschied sich u.a. für diese Konverter der aFLAT-series, da sie gegenüber konkurrierenden asiatischen Lösungen hochqualitative verschleierungs- und kriselfreie Bilder liefern, besonders flexibel in der Softwareanpassung und zudem langzeitverfügbar sind. Entsprechend hochwertig ist die Signalverarbeitung auf diesen Baugruppen der aFLAT-series von Kontron, die es jetzt gerade in neuester Generationen mit je nach Applikationsfokus und Technologieeinsatz unterschiedlich ausgestatten Features an den Start geht. Ergänzt wird das CRTtoLCD-Produktportfolio auch durch passende Kabelsätze für alle gängigen Displays. Auf Anfrage ist eine Anpassung an weitere Flatpanel-Typen in der Regel mit geringem Aufwand möglich. Die neuesten CRTtoLCD-Baugruppen sind die CRTtoLCD-5, -6 sowie die CRTtoLCD-7.
CRTtoLCD-5 - Flatpanel-Controller mit RGB- und DVI- Eingang
Der Flatpanelcontroller CRTtoLCD-5 wandelt analoge RGB- oder DVI-Eingangsignale in digitale TTL- oder LVDS-Signale für TFTs um. Die Multimedia-Flatpanel-Controllerbaugruppe CRTtoLCD-5 mit integriertem Genesis Chip bietet eine Auflösung bis SXGA. Eingangsauflösungen bis UXGA können verarbeitet werden. Die Darstellung erfolgt dann im Downscalingmode in der jeweilen Panelgröße. Gegenüber seinen Vorgängern überzeugt die neue CRTtoLCD-5 Baugruppe vor allen die verbesserten Scaling Algorithmen, die Aufteilung der Spannungsversorgung für Panel und Controller auf zwei boardeigene Netzteile und einen neuen 10-poligen „high power Connector“ für den Backlightsupport (bis 4A), der auf der Variante für LVDS-Panels zu finden ist. Auch konnte das für CRTtoLCD-Boards übliche hervorragende Preis-Leistungsverhältnis der noch einmal verbessert werden. Von den Abmessungen her ist das Board selbstverständlich mechanisch kompatibel zu seinen Vorgängern CRTtoLCD-1, -2 und -3 und erleichtert so das Upgrade für laufende Produktserien.
CRTtoLCD-7: zusätzlich mit Composite- und S-Video-Eingängen
Der Multimedia- und TV-Flatpanel-Controller CRTtoLCD-7 bietet gegenüber der CRTtoLCD-5 Baugruppe neben RGB- und DVI-Eingang zusätzlichen auch Composite- und S-Video-Eingänge für PAL/NTSC-Signale sowie umfassenden Videoquellensupport (z.B. werden optional analoge YPbPr Signale verarbeitet) Damit ist er bestens gerüstet für Videoquellen wie Recorder, DVD-Player sowie Kabel-, Satelliten- und digitales Fernsehen, die im BtoB-Bereich zunehmend an Bedeutung gewinnen. So steigt neben den typischen Applikationen wie POS/POI-Terminals, Gaming Machines, Medizinischen Geräten etc. auch die Anzahl der realisierten Multimediaanwendungen mit Infoterminals oder Public-TV an U-Bahnhöfen, Flughäfen, Geschäften und Tankstellen rasant an. Der Empfang von Fernsehsignalen wird durch einen optionalen TV-Tuner mit Teletext Decoder unterstützt, der über ein Erweiterungsboard realisiert ist. Für eine optimierte Darstellung insbesondere schnell bewegter Bilder wird mit dem so genannten „Adaptive Motion Deinterlacing“ Spitzentechnologie von Faroudja eingesetzt, die u.a. auf mehrjähriger Erfahrung bei High End Flatpanel-Fernsehern im Consumer Bereich basiert. Dabei erlaubt die CRTtoLCD-7 die Eingabe und Darstellung einer Auflösung bis WUXGA, bedingt durch die eingesetzten High End Genesis Chips . Diese umfasst somit auch HDTV-Auflösungen (z.B 1080i =1920 x 1080 oder 720p = 1280 x720), also eine hochauflösende Fernsehnorm die spätestens zur Fußball WM 2006 erheblich an Bedeutung zunehmen wird. Die implementierte PIP-Funktion (Picture-In-Picture) ermöglicht dazu das gleichzeitige Betrachten zweier Bildquellen. Die multimediale Funktionalität des Controllers wird außerdem durch die Möglichkeit unterstrichen, über den 15-poligen analog RGB-Eingang auch Componenten- und YUV-Signale zu verarbeiten. Abgerundet wird das Featurepaket durch einen integrierten Audioverstärker und die Anschlussmöglichkeit einer Fernbedienung (entsprechend dem Philips RC5 Standard). Ein Extension Connector ermöglicht den Anschluss zusätzlicher Module, z. B. für einTV-Tunermodul mit Teletext-Decoder und integriertem Audio-Verstärker.
Für TTL oder LVDS
Beide Flatpanel-Controller sind mit TTL) oder LVDS Ausgang zum TFT verfügbar. Das JILII30-Interface erlaubt eine Ansteuerung von Single- und Doubleport-LVDS-TFTs bis zu einer Datenbreite von 2x24 Bit, FLEX32 die Ansteuerung von 18-BIT-TTL-Flatpanels. Als Spannungsversorgung genügen einmalig 12V. Das Power-Sequencing für das Panel und der Backlight-Support wird auf dem Controller erzeugt.
Komfortables Keypad für On Screen Display
Zur Justierung ist für beide CRTtoLCD-Baugruppen ein OSD-Keypad (OSD = On Screen Display) erhältlich, mit dem Einstellungen geändert und die speziellen Eigenschaften der CRTtoLCD-Baugruppen gesteuert werden können. Die OSD-Konfiguration kann über das Keypad oder über die serielle Schnittstelle von einem PC aus unter Windows sehr komfortabel erfolgen. Ein Adapterkabel, das RS232-Befehle in TTL-Signale wandelt, ist als Zubehör erhältlich. Einmal optimierte Einstellungen können so als Datei gespeichert und jederzeit - auch für weitere Panels - wieder abgerufen werden. Die serielle OSD-Steuerung ist ideal für den Einsatz bei der Fertigung größerer Serien, da die manuelle Einstellung jedes einzelnen Controllers entfällt. Die individuelle Anpassung der verschiedenen Flatpanels erfolgt wie bei Kontron üblich über spezielle “Panelfiles“, die eine optimale Darstellung garantieren. Auch individuelle Firmwareanpassungen sind über das neu entwickelte Softwaretool KCWB (Kontron Configuration Workbench) komfortabel und schnell möglich. Dieses wird im Übrigen ab sofort für all neuen Controller der aFLAT-series das gleiche Look & Feel haben. Steuerungssoftware (Windows-OSD) und Panelfiles stehen auch unter www.kontron-emea.com/flatpanel zum Download bereit.
Warum braucht man für Embedded Systeme dedizierte Paneladapter?
Eine Vielzahl von CPU-Boards und eine Vielzahl von Panels können nicht mit einem vorkonfektionierten einheitlichen Kabeltyp miteinander verbunden werden, da es hierfür keinen echten Standard gibt. PSWG ist bisher nur bei wenigen Panels verfügbar. Mit der Auswahl eines Panels und CPU-Boards hat man also noch lange nicht eine funktionierende Kommunikation zwischen CPU Board und Panel. Je nach dem vom Rechner ausgeführtem Bildsignal (z.B. TTL oder LVDS) und ausgewähltem Panel müssen entsprechend passende Kabelsätze (Display Interfaces) gekauft oder entwickelt werden. Kernaufgaben bei Kontron im Bereich der Panelanbindung sind deshalb:
·Stets für proprietäre Display-Anschlüsse, die je nach Hersteller, Format und Leistungsfähigkeit der Displays variieren, Standardinterfaces für Embedded Systeme zu entwickeln sowie
·Konverter bereitzustellen, die je nach Intelligenz des Embedded Systems bzw. Panel-Board Kombination Grafikdaten konvertieren.
Diese beiden Aufgabenkomplexe erfüllen intelligente Paneladapter die dem JIPA und JILI Standard entsprechen(Plug&Display!) sowie besonders preiswerte einfache Kabelsätze , All diese Lösungsvarianten sind bei Kontron off-the-shelf verfügbar, um es Systementwicklern und -integratoren besonders leicht machen, Embedded Computer Boards und andere Videoquellen für unterschiedlichste Displaytypen "fit" zu machen bzw. umgekehrt. Vom einfachen Kabelsatz bis hin zu komplexen Grafikansteuerungen wird hier folglich alles geboten, was der Systementwickler oder -integrator braucht.
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